1. Geschichte des Vibrationstrainings2. Wie funktioniert Vibrationstraining?3. Anwendungsgebiete des Vibrationstrainings4. Wirkung des Vibrationstrainings5. Kontraindikationen
1. Geschichte des Vibrationstrainings
1960:
Erste wissenschaftliche Beschreibung durch Prof. Dr. Biermann in der ehemaligen DDR: Beschreibung cycloider Schwingungen.
1970:
Weiterentwicklung durch sowjetische Forscher wie Dr. Nasarov: Russische Kosmonauten bleiben dank Vibrationstraining 420 Tage im All, amerikanische Astronauten ohne Vibrationstraining nur 120 Tage.
1989:
Mauerfall in Ost-Berlin, das Wissen über Vibrationstraining gelangt in die westliche Welt.
Heute:
Seitdem hat sich in der Entwicklung des Vibrationstrainings viel getan. Einige Hersteller haben sich seitdem an der Weiterentwicklung versucht und mehrere Entwicklungsstufen auf den Markt gebracht. Alle Entwicklungsstufen hatten Vor- und Nachteile. Mit diesem Vibrationstrainingsgerät ist es gelungen, alle Nachteile auszuschließen und die Vorteile weiter zu nutzen. Der momentane Entwicklungsstand setzt in punkto Qualität und Bedienfreundlichkeit einen neuen Standard im Vibrationstraining.
2. Wie funktioniert Vibrationstraining?
Es werden die unbewußten Reflexe des menschlichen Körpers genutzt. Durch die Vibrationen, die auf die Muskeln einwirken, werden unbewußte Muskelreflexe ausgelöst. Durch diese Methode lassen sich eine Vielzahl von Muskelgruppen ansprechen. Es werden ebenfalls Muskelgruppen angesteuert, die man in einem konventionellen Training nicht ansteuern kann.
3. Anwendungsgebiete des Vibrationstrainings
Muskeltraining:
Kraftausdauer und Maximalkraft werden sehr effektiv trainiert. Durch eine unbewußte Reflexstimulation von nahezu 98% aller Muskelfasern trainieren Sie Ihren gesamten Körper wie bei keinem anderen Training und erreichen somit eine enorme Zeitersparnis. Sie benötigen 10% der Zeit, die Sie bei einem konventionellenTraining einsetzen.
Verbesserung der Durchblutung:
Da beim Vibrationstraining eine große Blutmenge bis in kleinste Gefäße durch den Körper gepumpt wird, wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt und das Herz enorm entlastet. Stoffwechselprodukte werden schneller abgebaut, die Folge ist eine körperumfassende Leistungssteigerung und ein besseres Wohlbefinden.
Verbesserung der Beweglichkeit:
Durch die Durchblutungssteigerung und durch den Wärmeeffekt werden Verspannungen gelöst und Muskelverkürzungen gedehnt. Es erfolgt eine effektive und schnelle Steigerung der Beweglichkeit.
Verbesserung der Koordination:
Durch das Training auf dem Vibrationstrainingsgerät verbessern Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit, der Gleichgewichtssinn wird gestärkt. Ebenso steigert sich die inter- und intramuskuläre Koordination.
Stressabbau:
Vibrationstraining reduziert das Stresshormon Cortisol und erhöht die Konzentration der Wachstumshormone, Testosteron und HGH, die unter anderem für Körperbau, Libido, Potenz und Lebensfreude verantwortlich sind.
Körperfettreduktion:
Das Training mit dem Vibrationstrainingsgerät erhöht den Stoffwechsel. Dadurch wird ein höherer Grundumsatz des körpereigenen Energiehaushaltes erreicht, welcher das Fettgewebe deutlich reduziert.
4. Wirkung des Vibrationstrainings
Kräftigung:
Sie haben einfach mehr Power.
Die Vibrationen des Trainingsgerätes bewirken durch den permanenten Sehnen-Dehnreflex die Verlängerung der Sehnen in jeder Muskelpartie.
Muskeln ziehen sich, abhängig von der eingestellten Frequenz, 30 - 50 Mal je Sekunde rhythmisch zusammen und erzielen so den enormen Trainingseffekt, wie man ihn im konventionellen Training nicht erreichen kann.
Ergebnisse: Gezielter Kraftzuwachs,Trainingsziele indiviuell verwirklichen, Steigerung der Maximalkraft, Bereitschaft der Muskulatur zu mehr Arbeit.
Ansteuerbarkeit der Muskulatur und Trainingseffekte:
Sie erreichen auch Muskeln, die Sie sonst nicht gezielt trainieren können.
Übliche Ansteuerung der Muskulatur: 30 bis 40 %.
Ansteuerung der Muskulatur bei Spitzensportlern: ca. 80 %.
Ansteuerung der Muskulatur mit Vibrationstraining: 95 - 98 %.
Beim konventionellen Training wird nur die oberflächliche Muskulatur trainiert, beim Training mit dem Vibrationstrainingsgerät werden die oberflächliche und die tiefe Muskulatur trainiert.
Durchblutung – Stoffwechsel:
Vibrationstraining erhöht die Durchblutung und verbessert den Stoffwechsel.
Ihr gesamtes Wohlbefinden wir gesteigert.
Positive Auswirkungen: Sauerstofftransport durch den Körper, Vitalstoffe werden besser im Körper verteilt, Abtransport von Abfallprodukten, Fettverbrennung durch erhöhten Grundumsatz.
Cellulite:
Durch Vibrationstraining lässt sich Cellulite bekämpfen.
Sie fühlen sich wieder wohl in Ihrer Haut.
Gründe für Cellulite: Ansammlung von Schlacken, Aufblähen der Fettzellen, Entstehung von Dellen.
Wirkungsweise von Vibrationstraining: Anregung der Lymphe durch Vibration der Muskulatur, Abtransport der Schlackestoffe, Anregung des Stoffwechsels in der Haut durch erhöhte Blutmenge, Straffung des Bindegewebes.
Beweglichkeit:
Vibrationstraining steigert die Beweglichkeit durchVerbesserung der Durchblutung, Erzeugung von Wärme, Training des Golghi-Sehnenapparates, Lösen von Verklebungen, intensive Dehnphasen des gesamten Sehnenapparates.
Schmerzen:
Vibrationstraining hilf, Schmerzen zu lindern. Flüssigkeitsaustausch, Aussschwemmung chemischer Botenstoffe (chemische Reizstoffe) an die Zellzwischenräume, Glückshormone, Abtransport von Schadstoffen durch Durchblutungssteigerung.
Hormone:
Vibrationstraining setzt folgende Hormone frei. Wachstumshormone, Glückshormone, Hirnstimulantien. Außerdem erfolgt eine Reduktion des Streßhormons Cortisol.
Sie fühlen sich einfach besser.
Kosmetik:
Vibrationstraining hat kosmetische Effekte:
Sie sehen jünger und besser aus. Straffere Haut, verbesserte Durchblutung (Zellversorgung), Collageneinlagerung, Cellulitereduktion, Säureausleitung, straffes Gewebe, definierte Muskulatur, subkutanes Fettgewebe wird abgebaut.
Rehabilitation:
Vibrationstraining macht Sie schneller wieder fit.
Reizsetzung ohne Gelenkbelastung, schnellere Heilungsprozesse aufgrund erhöhten Stoffwechsels, optimaler Knorpelstoffwechsel, neurale Frühansteuerung, optimale Faserausrichtung bei Bandverletzungen.
Knochendichte:
Vibrationstraining beugt Osteoporose vor. Durch Stärkung der Muskulatur passt sich das Knochengewebe an.
5. Kontraindikationen
Neben den vielen positive Aspekten des Vibrationstrainings gibt es natürlich auch Einschränkungen.
Beispielhaft sind hier einige Kontraindikationen aufgeführt. Im Zweifelsfall sollte jedoch stets ein Arzt befragt werden.
- Schwangerschaft
- akute Thrombose
- Herz-Kreislauferkrankung
- akute Entzündungen und frische Operationswunden
- Hüft- und Knieimplantate
- akute Knochenbrüche, Bandscheibendegeneration
- Diabetes (Typ I)
- Epilepsie
- schwere Migräne
- Herzschrittmacher
- kürzlich angebrachte Metallstifte, Bolzen oder Platten
- kürzlich eingesetzte Spirale
- Tumore
- HIV Pos. Infektion